Ausgabe Januar 2027 Energiewirtschaft
Zwischen Wandel und Weltpolitik
Die globalen Energiemärkte werden neu geordnet. Russisches LNG fällt weg. Neue Lieferbeziehungen mit den USA, Kanada und Südamerika müssen sich bewähren. Die Energielieferungen aus dem Nahen Osten bleiben fragil. Für Europa stellt sich damit eine zentrale Frage: Gelingt die Diversifikation – oder tauschen wir eine Abhängigkeit gegen die nächste?
Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Infrastruktur, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit. Wer die nächsten Jahre gestalten will, muss jetzt die richtigen Fragen stellen:
Wie lassen sich neue Lieferpartnerschaften strategisch absichern? Wie schützen wir Netze und Infrastruktur vor hybriden Bedrohungen und Cyberangriffen? Und wie gelingt die Transformation, ohne Energie zum Standortnachteil werden zu lassen?
Diskutieren Sie diese Fragen und teilen Sie Ihre Perspektiven, Lösungen und Strategien mit mehr als 622.000 Handelsblatt-Leser:innen.
Das Themenspektrum
- Geopolitik & Neue Energiepartnerschaften
Die Energieversorgung Europas wird neu verhandelt. Welche Partnerschaften tragen und welche Abhängigkeiten entstehen? - Ausbau Erneuerbarer Energien
Erreichen wir die Ausbauziele 2030? Wo stockt der Ausbau – und warum? Sind die richtigen Anreize gesetzt? - Stromerzeugung & Systemstabilität
Wie wird das System stabil, flexibel und leistungsfähig? Welche Kapazitäten sichern die Grundlast? Welche Rolle spielen Speicher? Und wer trägt die Kosten für die Transformation? - Netz & Infrastruktur
Wie gelingt der nötige Netzausbau und wer finanziert ihn? Welche neuen Technologien setzen sich durch? - Regulierung, Markt & Bezahlbarkeit
Welche Regeln braucht das Energiesystem von morgen? Wie sichern wir Versorgung und Investitionen? Wie bleibt Energie erschwinglich? Und wie viel Flexibilität brauchen wir? - KRITIS & Energiesicherheit
Hybride Kriegsführung, Cyberangriffe und Sabotage stehen auf der Agenda. Wie ist die Bedrohungslage? Wie machen wir das System krisenfest?
Diesen und weiteren Themen widmet sich die kommende Ausgabe des Handelsblatt Journals „Energiewirtschaft“. Tragen auch Sie mit Ihrer Expertise dazu bei – für Ihre Themenvorschläge sind wir offen.
Ausgabe September 2026 Energiewirtschaft
Entschlossen in die Zukunft
Die Energiewirtschaft steht vor entscheidenden Weichenstellungen. Entschlossen in die Zukunft zu gehen, bedeutet, neue Technologien und Infrastrukturen voranzutreiben, Versorgungssicherheit neu zu denken und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des Energiesystems im Blick zu behalten. Digitalisierung, Speichertechnologien und eine resiliente Energieversorgung werden dabei zu zentralen Faktoren für die Zukunft der Branche.
Diese Themen stehen daher im Fokus:
- Digitale Infrastruktur – Dauerbaustelle der Energiewende: Wie werden Netze intelligenter? Wann kommt der flächendeckende Smart-Meter-Rollout? Und schaffen wir eine gute Marktkommunikation?
- Batterie-Boom – Wie viel Speicher brauchen wir? Der rasante Ausbau eröffnet neue Möglichkeiten, wirft aber auch Fragen nach Systembedarf, Wirtschaftlichkeit und Integration auf.
- Und bei Energiesouveränität – Zwischen LNG, Gas und Wasserstoff geht es um die Frage, wie Deutschland seine Energieversorgung sicher, flexibel und zukunftsfähig aufstellt.
Führende Expertinnen und Experten beleuchten diese Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen, welche Strategien, Technologien und Rahmenbedingungen die Energieversorgung von morgen prägen.
Freuen Sie sich auf interessante und lesenswerte Beiträge von der AllgäuNetz, aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV), E.ON, Eve by Eraneos, dem Fraunhofer FIT, Frontier Econmics, Hydrogen Europe, der OTH Regensburg, Quest One, RWE, Siemens Energy, den Stadtwerken Hanau, den Stadtwerken Hildesheim, der Universität Freiburg, Vattenfall und Wavestone.
Ausgabe Januar 2026 Energiewirtschaft
System unter Spannung
…so lautet der Titel unserer aktuellen Ausgabe. Das Energiesystem arbeitet am Limit. Zwischen Versorgungssicherheit, bezahlbaren Preisen und ambitionierten Transformationszielen wächst die Spannung spürbar. Geopolitische Verwerfungen, regulatorische Umbrüche und eine rapide steigende technische Komplexität erhöhen den Druck zusätzlich. Die Energiewirtschaft steht vor der Frage, wie viel Veränderung ist nötig – und wie viel Stabilität muss bewahrt werden.
Alles neu – oder reichen Eingriffe und Korrekturen im bestehenden System? ,lautet eine berechtigte Frage. Ein spannender Beitrag ist wie folgt überschrieben: „Jetzt braucht das Energiesystem Flexibilität und Tempo – keinen Neustart“ und liefert damit auch die Antwort.
Denn die Herausforderung liegt nicht im Abriss des Bestehenden, sondern im präzisen Nachschärfen: bei Marktmechanismen, Infrastruktur, Genehmigungen und Investitionssignalen.
In 24 interessanten Beiträgen ordnen führende Expertinnen und Experten ein, wo das System heute hakt, welche Korrekturen unverzichtbar sind und welche Weichen jetzt gestellt werden müssen. Freuen Sie sich auf die Analysen, Forderungen und Handlungsempfehlungen von 3EPunkt, 50Hertz, der Agora Energiewende, dem Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, der Bundesnetzagentur, der Deutschen Energie- Agentur (dena), e-KommUnity, E.ON, Equinor, Europäische Kommission, Everllence, EWE, Gauss Fusion, Getec, Helio, Hitachi, Huawei, IBM, Phenogy, Porsche Consulting, SEFE, Steag Iqony, Uniper, Verbund und der Wacker Chemie AG.
Viel Spaß bei der Lektüre!
Ausgabe August 2025 Energiewirtschaft
Neue Regierung – neuer Schwung?
„Die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten“, findet Rainer Baake, Staatssekretär a.D., Direktor der Stiftung Klimaneutralität – doch ihr Erfolg ist kein Selbstläufer. Die neue Regierung verspricht frischen Schwung, aber wie sieht dieser konkret aus?
In unsere aktuelle Ausgabe nehmen wir die deutsche Energiewirtschaft unter die Lupe:
Mission Energiewende – Brauchen wir einen Neustart oder reicht Nachjustierung?
H2-Hochlauf – Zwischen Hype und Ernüchterung
Energiespeicher – Schlüsseltechnologie mit Hindernissen, warum hakt es beim Ausbau?
Gas – Zwischen marktwirtschaftlichen Herausforderungen und geopolitischen Spannungen
Dekarbonisierung – Der Wirtschaftsstandort Deutschland unter Druck
Klar ist: Die Transformation gelingt nur mit klugen Konzepten, ehrlicher Bestandsaufnahme und mutigen Entscheidungen.
21 Expertinnen und Experten der Energiewirtschaft teilen in dieser Ausgabe ihre Perspektiven mit Analysen, Impulsen, Kritik und Lösungsansätzen. Eine Lektüre, die zum Nachdenken anregt und zum Handeln.
Freuen Sie sich auf die anregende Lektüre der Beiträge von: Aurivolt, Belectric, dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE), die Gas- und Wasserstoffwirtschaft, dem Forschungsinstitut für Informationsmanagement (FIM), dem Fraunhofer-Einrichtung der Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG, Hays, des Öko-institut Consult GmbH, der SHS – Stahl-Holding-Saar, der Steag Iqony Group, der Stiftung Klimaneutralität, der Stiftung Wissenschaft und Politik, der Stadtwerke Karlsruhe, der Stadtwerke Krefeld (SWK AG), dem Stahl-Verband-Saar e.V., der The Blue Minds Company, der Trench Group, der VDI/VDE Innovations + Technik GmbH, Viega, dem Weltenergierat.
Ausgabe Januar 2025 Energiewirtschaft
Raus aus dem Krisenmodus
„… und zwar aktiv, konzentriert und mit ineinandergreifenden Maßnahmen, um die künftige Energieversorgung sicherzustellen“, meint auch Mona Neubaur, Stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Wie dieser Weg in NRW aussieht, erklärt die Ministerin in Ihrem Grußwort. Aber ist das eine Blaupause für das ganze Land? Bekommen wir ein zukunftsfestes Energiesystem hin, das sicher, wirtschaftlich und umweltverträglich ist und wenn ja, wie sieht der Mix aus? Klar ist, wir brauchen Tempo und vor allem Investitionen, insbesondere in die Infrastruktur und Netze, denn sie könnten die Achillesferse der Transformation sein. Investitionen brauchen auch neue Technologien und Innovationen, um erfolgreich durchstarten zu können. Und könnten wir wirklich mit genug Mut und Geld führend in der Fusionsenergie sein?
Sind Sie neugierig auf Antworten, Lösungen, Einschätzungen und Forderungen, wie Deutschland den Weg aus dem Krisenmodus schaffen kann? Dann freuen Sie sich auf die 28 Expert:innen-Beiträge von 50Hertz, Amprion, der Bundesnetzagentur, Drees & Sommer, eprimo, Equinor, ExxonMobil, Getec, Greenflash, Grohe, Hitachi Energy, Huawei, Johnson Controls, Mainova AG, MAN Energy Solutions, Marvel Fusion GmbH, dem Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Orsted, PwC, regiocom, der RheinEnergie, RWE, SEFE, sonnen, Stadtwerke München, der Stiftung KlimaWirtschaft, Uniper und der Wirtschaftsvereinigung Stahl.
Viel Spaß bei der Lektüre!
Ausgabe August 2024 Energiewirtschaft
Moleküle für die Energiewende
„Bringen uns Moleküle oder Elektronen zur Klimaneutralität?“, fragt Dr. Philipp Steinberg, Leiter der Abteilung Wirtschaftsstabilisierung, Energiesicherheit, Gas, Wasserstoffinfrastruktur im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, in seinem Grußwort und liefert die Antwort direkt mit: „Wir brauchen beides – Wasserstoff und Elektrifizierung – um Deutschland zu dekarbonisieren“. Die Elektrifizierung schreitet u.a. mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien voran und am Wasserstoff-Hochlauf wird an allen Ecken gearbeitet. Für die einen ist Wasserstoff das Thema, für die anderen ist der Hype völlig übertrieben und führt die die falsche Richtung. Wie findet Deutschland den richtigen Weg zur Klimaneutralität? Wie sieht der perfekte Energiemix aus? Woher kommen Innovationen, die uns bei der Mission Energiewende weiterbringen?
17 Expertinnen und Experten der Energiewirtschaft haben ihre Gedanken, Lösungen, Bedenken und Antworten zu den offenen Fragen und Herausforderungen der Energiewende zu Papier gebracht. Freuen Sie sich auf die interessante Lektüre der Beiträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, der Bundesnetzagentur, Currenta, der Deutschen Energie-Agentur (dena), des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW), der Deutschen Umwelthilfe (DUH), der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DE21), des Fraunhofer FIT, Iqony, PwC, der SGB Energie GmbH, der Stadt Essen, der Stadtwerke Flensburg, der Stadtwerke Münster und der TU Clausthal.
Ausgabe Januar 2024 Energiewirtschaft
Bereit für neues Handeln
…verspricht der Untertitel unseres aktuellen Energie-Journals tatkräftig. Aber ist die Energiewirtschaft wirklich bereit, den Schalter umzulegen, um die Klimaziele zu erreichen und den nachhaltigen Umbau des Energiesystems durchzuziehen? Unsere Einschätzung: Der Wille ist da, das Ziel fest im Blick, aber über den Weg dorthin sind sich nicht alle einig und es ruckelt und hakt überall. Hinzukommt eine Investitionskrise, die durch das Karlsruher Urteil nicht kleiner geworden ist.
Also, wie gelingt unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen der Wandel in eine erneuerbare, dezentrale und grüne Energiewelt? Wie bekommen wir den Flickenteppich in ein ineinandergreifendes System umgewandelt?
Unsere 27 interessanten und inspirierenden Beiträge geben einen tollen Überblick, wie Expert:innen der Energiewirtschaft die Situation bewerten und welche Vorschläge und Ideen es gibt, die Mission Energiewende erfolgreich zu gestalten.
50Hertz, Amprion, badenova, Bundesnetzagentur, Bündnis Bürgerenergie, en2x, EnBW, Engie, E.ON, eprimo, Equinor, gridX, HH2E, Huawei LichtBlick, MAN Energy Solutions, NürnbergMesse, Oestereichs Energie, ONTRAS, Ostrom, PwC, RWE, Stiftung KlimaWirtschaft, Trianel, Uniper, Westenergie und Zolar haben Antworten, Forderungen, Ideen und Lösungen formuliert, die es sich zu lesen lohnt.
Viel Spaß bei der Lektüre!